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Screenshots anfertigen und bearbeiten
am Beispiel Windows Paint
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Die einfachste Methode, Bilder von
Wesen oder Örtlichkeiten anzufertigen,
ist die Screenshot-Methode. Einfach
deswegen, weil Windows alles mitbringt,
was ihr dazu braucht. Einfach jedoch
nicht unbedingt, was komfortables Arbeiten
angeht. Dennoch sei hier an dem windowseigenen
Bildbearbeitungsprogramm Paint gezeigt
werden, wie ihr dabei vorgehen könnt.
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Paint ist ein sehr einfaches Programm.
Manches mag euch vielleicht umständlich erscheinen
und tatsächlich bieten die professionellen Bildbearbeitungsprogramme
bequemere Methoden und sehr viel mehr Möglichkeiten.
Das Programm Paint findet ihr im Verzeichnis
"Programme\Zubehör" eueres Startmenüs.
Die magische Taste für Screenshots (Momentaufnahmen
des Bildschirminhaltes) ist die [Druck] - Taste
auf eurer Tastatur.
Und damit kann es schon losgehen
:-)
Wir werden ein Bild von einem Norn erstellen, das am Ende so
aussieht, als käme es, wie das Bild oben links, direkt aus dem
spieleigenen Fotoalbum.
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Startet Creatures 2 und wartet, bis das Wesen,
das ihr Photographieren wollt, an einem geeigneten
Ort ist.
Schaltet nun den "Heiligenschein" über
dem Norn aus.
Wartet, bis das Wesen eine entsprechende Position
einnimmt.
Das Wesen rennt dauernd weg? Sorgt für Beschäftigung
(Spielzeug, Nahrung)
Laßt einen
Finger immer auf der Druck-Taste
euerer Tastatur, denn es geht jetzt um den rechten
Augenblick.
Verzweifelt nicht, auch wenn ihr am Anfang feststellen
müßt, daß ihr einen Tick zu langsam
wart und zu spät gedrückt habt. Mit der
Zeit bekommt ihr schon den richtigen Blick für
den richtigen Moment.
Wenn es gar nicht funktioniert, könnt ihr
das Spiel anhalten, sobald der Norn die richtige
Stelle erreicht hat. Sobald ihr jetzt wieder auf
das Pausensymbol drückt, bewegt sich C2 um
einen Tick vorwärts. Das wiederholt ihr so
lange, bis das Wesen eine geeignete Position hat.
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Bild verkleinert
Hintergrundfarben
Die Wüste über dem Brutkastenraum
bietet einen relativ geichmäßigen Hintergrund,
so daß die Farben von bunten Wesen gut zur
Geltung kommen.
Wenn Ihr die Bilder später auf Eurer Homepage veröffentlichen
wollt, solltet Ihr bei der Auswahl des Hintergrundes ein paar Regeln
beachten: Wichtig ist das Objekt, das Ihr photographiert - es
sollte in den Blickpunkt gerückt und nicht vom Hintergrund
verschlungen werden. Ein an sich hübscher bunter Norn, vor einem
unruhigen, grellen Hintergrund photographiert, wird wenig Interesse
bei Euren Besuchern wecken, ganz einfach, weil das Wesentliche in
dem Durcheinander und bei der kurzen Betrachtungsdauer untergeht.
Was Ihr auf Eurer Seite an Bildmaterial bietet, sollte so beschaffen
sein, daß ein Augenblick genügt, um das Wesentliche zu erfassen
Screenshots
Bei jedem Druck auf die Druck-Taste wird ein Bild Eures gesamten
Desktops mit allen geöffneten Fenstern von Windows als Screenshot
in der Zwischenablage gespeichert. Weil die Zwischenablage
jedoch nur eine Art Durchgangsstation ist, geht bei jedem neuen
Screenshot der vorige wieder verloren. |
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Um den momentanen Screenshot in der Zwischenablage
sehen zu können, müßt ihr ihn in eine Bildbearbeitung laden. Dazu
öffnet ihr jetzt Paint, wenn ihr das nicht schon getan habt.
Wählt im Menü Bearbeiten die Option Einfügen.
Voila! Euer Screenshot ! :-) Bedankt Euch bei dem Norn für
seine Geduld mit Euch ;-)
Wenn ihr den ganzen Screenshot behalten wollt, dann solltet ihr
ihn jetzt gleich als Bitmap abspeichern (Datei, Speichern unter);
wir werden nämlich von jetzt an nur noch mit einem Ausschnitt aus
diesem Screenshot weiterarbeiten. |

Speichern/Bitmap-Format
Bilder, die ihr aufheben wollt, um später damit weiterzuarbeiten,
solltet ihr in einem Format speichern, das nicht komprimiert: dazu
gehört das Bitmap-Format (BMP 24 Bit). Die Formate JPEG/JPG, GIF
sind für diesen Zweck nicht zu empfehlen, weil hier die Dateien
verkleinert werden, indem auf bestimmte Informationen verzichtet
wird (Reduzierung der Anzahl von dargestellten Farben). Derartige
Bilder liefern qualitätsmäßig keine gute Ausgangsbasis für eine
Bearbeitung. Bei Bildbearbeitungsprogrammen wie Photoshop,
PaintShopPro, PhotoImpact habt ihr die Möglichkeit, in einem
programmeigenen Format zu speichern, das die Daten beim Speichern
komprimiert und beim erneuten Öffnen wieder vollständig zur
Verfügung stellt, also verlustfrei arbeitet. Bedenkt dabei aber, daß
derartige Dateien von anderen (Konkurrenz-)Programmen wiederum nicht
geöffnet werden können. Im Zweifelsfall und wenn ihr mit mehreren
Bildbearbeitungsprogrammen arbeitet, ist es immer eine gute Wahl, im
Bitmap-Format zu speichern. |
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Nun wählt ihr im Screenshot den Bereich mit dem Norn
aus. Dazu verwendet Ihr das Auswahlwerkzeug in der Toolbox
von Paint (s. Abb. rechts) und zieht einen rechteckigen Rahmen um
das Wesen auf.
Wenn euer Bild die gleichen Abmessung haben soll, wie die Bilder
aus dem Foto-Album, dann muß der Rahmen 121 Pixel breit und 140
Pixel hoch sein. |
Auswahlrahmen
Die Möglichkeiten von Paint, mit Auswahlbereichen zu
arbeiten, sind sehr begrenzt. Ihr könnt beispielsweise einen einmal
aufgezogenen Rahmen nicht frei erweitern oder neu positionieren.
Veränderungen des Rahmens in Paint bewirken, daß der ausgewählte
Bereich entweder gestreckt oder gestaucht wird (s.Abb.), oder aber,
daß der ganze Bereich (nicht nur der Rahmen) aus dem Hintergrund
herausgeholt und neu positioniert wird. Falls euch also die
Platzierung des Rahmens nicht gefällt, müßt Ihr den bisherigen ganz
entfernen, indem ihr auf einen Bereich außerhalb klickt, und nochmal
neu anfangen.
Während ihr den Rahmen aufzieht, könnt ihr unten rechts in der
Statusleiste von Paint mitverfolgen, wie groß - in Pixeln gemessen -
er momentan ist. |
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Wenn ihr mit der Position und der Größe des
Auswahlrahmens zufrieden seid, dann könnt ihr den Bereich als neues
Bild im Bitmap-Format (24 Bit) speichern. Dazu klickt ihr mit der
rechten Maustaste in den ausgewählten Bereich und wählt im
Kontextmenü Kopieren nach. Benennt das Bild und weist ihm ein
Verzeichnis zu.
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Zur Erinnerung:
Ihr solltet sicherheitshalber immer zunächst im Bitmap-Format
speichern, denn möglicherweise wollt ihr später noch einmal auf
dieses Bild zugreifen, um es anders zu gestalten oder in einem
anderen Format abzuspeichern (s. dazu auch die Erläuterungen zu
Speichern/Bitmap-Format weiter oben). |
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Webtaugliche Grafikformate
Links oben seht ihr das Nornbild nach Umwandlung in das
JPG-Format mit Paint. Während das Ausgangsbitmap noch ca.40 KB groß
war, hat sich die Dateigröße nun auf ca. 4 KB verringert.
Bilder für die Homepage solltet ihr niemals als Bitmaps
online stellen, denn Bitmaps kann nicht jeder Browser darstellen,
ganz abgesehen von der Dateigröße. Stellt euch vor, ihr wollt eine
Downloadseite mit 10 Wesen und den entsprechenden Abbildungen
einrichten. Unter Verwendung von Bitmaps (bei Abmessungen von
121x140 Pixel) hätte der Browser dann ca. 500 KB an Daten zu laden,
was je nach Modem u.U. ziemlich lange dauern kann. Damit würdet ihr
die Geduld eurer Besucher schon ganz schön auf die Probe stellen.
;-)
Geeignete Formate für derartige Bilder sind also JPG und
GIF, weil diese Formate die Datenmenge (und damit die
Ladezeiten) erheblich reduzieren. Falls Ihr nur Paint als
Grafikprogramm zur Verfügung habt, dann speichert Euer
Ausgangsbitmap im JPG-Format ab. Ihr habt in Paint zwar keinen
Einfluß auf den Grad der Komprimierung, sie liegt jedoch in einem
Bereich, der für kleinere Bilder im Rahmen des Üblichen ist
(12-15%).
Paint bietet auch das GIF-Format zum Abspeichern an (ebenfalls
mit Voreinstellungen, die Ihr nicht beeinflussen könnt). Die
Qualität der Bilder läßt jedoch zu wünschen übrig, wie ihr aus dem
Bild rechts oben entnehmen könnt. Hinweis: Ältere Versionen von Paint bieten keine
Möglichkeit Bilder als JPGs oder GIFs zu speichern. Dazu braucht Ihr
dann doch eine Bildbearbeitung.
Oder Ihr besorgt Euch das Programm IrfanView
- ein
Bildbetrachtungsprogramm, mit dem man aber noch wesentlich mehr
machen kann als nur Bilder betrachten. IrfanView ist schnell,
beherrscht viele Graphik- und Soundformate und Ihr könnt damit auch
in webtauglichen Formaten speichern und die Komprimierung selber
einstellen. IrfanView kann so eingestellt werden, daß bestimmte
Dateiformate (z.B. bmp, gif, jpg. png, tif, psp ...) bei Doppelklick
in diesem Programm geöffnet werden - auf diese Weise startet nicht
jedesmal der Browser bzw. die komplette große Bildbearbeitung, wenn
man eigentlich nur ein Bild ansehen möchte... ja, und Screenshots
könnt Ihr auch machen mit IrfanView - weniger nervenaufreibend, als
mit der Druck-Taste, denn das Programm zeigt Euch automatisch sofort
was ihr photographiert habt. |
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